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Zu allem Überfluss, und dass man jedes Mal in Tränen ausbrechen
könnte, ist der Gummihut, der vor Spritzwasser schützt, in der
Regel durch austretenden Klebstoff fast nur kaputtbar am Verstellrahmen
zum Einen und am Spiegelglasträger zum Anderen festgepappt. Was habe
ich gemacht: Die vier Kunststoffstift von der Anbohrung her durchgebohrt
(Durchmesser 4,5, wie immer Uhrmachermäßige Vorsicht), damit
man besser die Teile trennen kann. In den Spiegelrahmen habe ich dann vier
Helicoil für M4 eingebracht und dann ist der Spiegelglasträger
wenigstens immer mit vier Senkschrauben aus Edelstahl demontierbar. Wenn
es nun gelungen sein sollte, die Gummihülle beschädigungsfrei
zu halten, kommt die nächste Vergewaltigung mit dem Kreuzschlitzschraubendreher.
Durch die Vier Öffnungen, die vielleicht teilweise verklebt sind, muss
man an den zwei in der Horizontalen seitlich am Zweiachsenverstellrahmen
vorbei, zwei Kreuzschlitzschrauben lösen, mit welchen das Gehäuse
für die Motor-Seilwindenkonstruktion festgeschraubt ist (die Positionen
sind leicht diagonal, das muss man von außen mit den Fingern erfummeln
:-)). Dann sollte sich die Gummihülle abziehen lassen, es löst
sich der äußere Kunststoffrahmen, wenn er nicht schon irgenwie
vorher eingeknaxt ist :-) und alles ist in wohlgefallen aufzulösen.
Erst dann, übrigens lässt sich der Spiegel, korrekt abgeklebt,
lackieren alle anderen erkennt man, wenn die Trägerplatte und Kunststoffecken
mit überlackiert sind, dass sich wohl kaum jemand dieses Programm gibt.
Wichtigster Punkt für die Tätigkeiten: Mit Verlusten ist zu rechnen
und Ersatz gibt es, außer Teileträger vom Schrott nur vom Händler
für ca 250,- Euro, schätze ich die neueste Zahl. So, nun wünsche
ich dazu viel Geduld und Fingerspitzengefühl, im Zweifelsfall kann
man gebrochene Kunststoffteile mit 2-Komponenten-Kunstharz, z. B. Araldid
2020 wieder in Stand setzen.
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| Autor: Andreas Claas | © by www.claasi.de | letzte Änderung: Dec 13 2022; |